Der Bericht BioInitiative 2012 spricht neue Warnungen vor drahtloser Kommunikation und EMF aus
University Albany, Rensselaer, New York / Embargo, 7. Januar 2013
Im jüngsten Bericht der Forschungsgruppe BioInitiative 2012 wurde festgestellt, dass seit 2007 die Zahl der Nachweise der gesamten von den elektromagnetischen Feldern und drahtlosen Technologien (Radiofrequenzfelder) hervorgerufenen gesundheitlichen Risiken bedeutend gestiegen ist. Der Bericht gibt einen Überblick über mehr als 1800 neue wissenschaftliche Studien. Handynutzer, junge Männer, Kleinkinder Schwangere stellen eine Risikogruppe dar.
„Mit der Nutzung von Mobiltelefonen und drahtlosen Geräten steht ein erhöhtes Risiko, an einem Gliom (bösartiger Gehirntumor) und einem Akustikusneurinom zu erkranken in Verbidung“ – sagt Dr. Lennart Hardell von der Universität Orebro in Schweden. – „Epidemiologische Hinweise deuten darauf hin, dass die Radiofrequenz als krebserzeugend eingestuft werden sollte. Die derzeitigen Beschränkungen der Kommission Federal Communications Commission, IEE und ICNIRP bieten keinen angemessenen Schutz der öffentlichen Gesundheit.“
Mehrere neue Studien bringen auch Handystrahlung mit Spermienschäden in Verbindung.
Das Telefon, das in einer Hosentasche oder an einem Gurt getragen wird, kann die DNA der Spermien beschädigen und männliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Ein ähnliches Risiko besteht, wenn junge Männer den Laptop mit einem drahtlosen Internetzugang während der Nutzung auf den Schoß legen.
Auf der Grundlage genauer Untersuchungen von EMF/RFR spricht man auch von einem erhöhten Autismus-Risiko bei den Kindern und verstärkten Symptomen bei den Kranken.
„Während wir aggressiv den Zusammenhang zwischen den autistischen Störungen und drahtlosen Technologien untersuchen, sollten wir die Exposition gegenüber elektromagnetischer Strahlung bei Menschen mit autistischen Störungen, Kindern jeden Alters, Personen mit Kinderwunsch und Schwangeren minimieren“, sagt Dr. Martha Herbert.
Drahtlose Geräte, darunter Handys und Laptops, können den Schwangeren schaden und die Entwicklung des fetalen Gehirns beeinträchtigen. Aus Untersuchungen sowohl an Tieren als auch an Menschen geht hervor, dass es einen Zusammnehang zwischen der Strahlung drahtloser Geräte und dem Hyperaktivitätssyndrome, Lernschwierigkeiten und Konzentrationsstörungen gibt.
Laut David O. Carpenter, MD und Mitredaktuer des Berichts BioInitiative 2012:
„Es gibt derzeit viel mehr Beweise dafür, dass Milliarden Menschen weltweit gesundheitlichen Risiken ausgesetzt sind. Angesichts der Beweise für schädliche Auswirkungen ist dieser status quo inakzeptabel.“
Der Bericht BioInitiative 2012 enthält Forschungsstudien über das elektromagnetische Feld elektrischer Leitungen, Elektrokabel, Geräte und drahtloser Technologien (Mobiltelefone, Router, WLAN, Babyphone, Laptops und andere Elektronikgeräte). Zu den möglichen Nebenwirkungen von EMF gehören: DNA- und Genschäden, Gedächtnis-, Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Lernschwierigkeiten, Krebserkrankungen, neurologische Erkrankungen wie Alzheimer. Die Forscher weisen darauf hin, dass wir dringend neue Sicherheitsstandards festlegen sollten, um vor den Auswirkungen elektromagnetischer Felder und drahtloser Technologien geschützt zu werden, denen wir in unserem Alltag überall ausgesetzt sind.
Der Bericht BioInitiative 2012 ist auf der Webseite www.bioinitiative.org verfügbar.
KONTAKT: info@bioinitiative.org
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